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A guide to  Wschowa.Summary.      Alte Stadt  in Wschowa. Zusammenfassung

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Alte Stadt in Wschowa. Zusammenfassung

*KÖNIGLICHE ALTE STADT - WSCHOWA*


    GEOGRAPHISCHE LAGE UND VERKEHR
(5kB)        Wschowa - alte Königsstadt und Haupstadt des historischen Wschowaer Gebietes gehört heute zum Kreis Wschowa. Die Stadt liegt an der Grenze der Leszczyñska - Hochebene und des Barycko-G³ogowska - Tals.
Die geographische Lage der Region bildet einen Übergang von der ¦l±ska - zur Wielkopolsko - Kujawska Tifebene. Dieser Übergangscharakter ist in der Geländebeschaffenheit, dem Klima, der Pflanzen - und Tierwelt ersichtlich.
Die Fläche des Gebietes macht 198 km aus. Wschowa zhalet 14.780 Einwohner, zusammen mitden angelegten Dörfern - 21.889   (am der Tag 31 Dezember 2002).(7kB)
Wschowa hat sehr gute Verkehrsverbindungen, weil es: 86 von Zielona Góra, 96 km von Poznañ, 114 km von Wroc³aw, und 412 km von Warszawa entfernt liegt. Noch näher als nach Warszawa haben es Einwohner von Wschowa zu einer anderen europäischen Hauptstadt - Berlin, wohin es nur ca. 300 km sind.
       Durch Wschowa verläuft die Landesverkehrsstraße Nr. 12 Leszno - G³ogów und die wojewodschaftsüberschreitenden Straßen Nr. 278 Wschowa - S³awa und Nr 305 Góra - Wolsztyn. Wschowa verfügt auch über gute Straßenverbindungen mit den Grenzübergängen an der Westgrenze und sogar mit Berlin. (7kB) Durch Wschowa verläuft außerdem, die 1881 entstandene Eisenbahnverkehrslinie Leszno - G³ogów. Wschowa verfügt über Eisenbahnverbindungen mit  Leszno und G³ogów.
       Der Passagierverkehr konzentriert sich vor allem auf dem Busverkehr, der u.a die direkten Verbindungen von Wschowa mit Gubin, Jelenia Góra, Kalisz, Krotoszyn, Lubiñ, Poznañ, Ustka, Warszawa, Wroc³aw, Zielona Góra sichert.

GESCHICHTLICHER ABRISS
       Wschowa ist eine Stadt mit reicher, jahrhundertealter Geschichte, die Hauptstadt des historischen Wschowaer Landes. Es war neben Ko¶cian die einzige Königsstadt im Südwesten von Großpolen. Die erste Erwähnung Wschowas stammt aus der Bulle von Papst Innocent II an den Erzbischof von Gniezno im Jahre 1136. Da die Dokumente nicht mehr vorhanden sind, ist das genaue Datum der Verleihung des Stadtrechts nicht mehr feststellbar. In der Historiographie wird angenommen, dass das Stadtrecht nach Magdeburger Recht im 13. Jahrhundert (vor 1273) verliehen wurde.
       Der Anschluss von Wschowa an das Königreich Polen 1343 schuf für die Stadt neue Möglichkeiten der Wirtschaftsentwicklung. In den Jahren 1345 und 1349 verlieh der König Kazimierz Wielki der Stadt viele Privilegien, aufgrund deren die Stadt u.a. die Zollfreiheit im ganzen Königreich, das Dorf Przyczyna Górna und das Recht auf Baumaushieb in den königlichen Wäldern erhielt.
       Dank seiner günstigen Lage am wichtigen Handelsweg entwickelte sich Wschowa im 14. Jahrhundert von einer verhältnismäßig kleinen Stadt zum bedeutenden Stadtzentrum. Die als königlich anerkannte Stadt war die Hauptstadt des Landes von Wschowa und sie besaß eigene städtische Selbstverwaltung. Von der Bedeutung von Wschowa zeugt die Tatsache, dass es nicht der Gewalt des Generalstarosten von Großpolen unterstellt war sondern eigenen separaten Starosten hatte. Die Stadt wurde dank der zahlreichen königlichen Privilegien ausgebaut und gewann an Bedeutung.        (8kB)
       1404 erließ der König W³adys³aw Jagie³³o eine Urkunde, in der Wschowa das Recht auf Münzprägung und Salzerkauf erhielt. Diese große Menge an Privilegien beeinflusste sehr positiv die wirtschaftliche Entwicklung von Wschowa. Sehr intensiv entwickeltesich hier die Tuchmacherei, das Hauptelement des wirtschaftlichen Lebens der Stadt.
       Die Blütezeit Wschowas fällt ins 16. und 17. Jahrhundert, als die Stadt eines der größten und wirtschaftlich bedeutendsten Zentren in Polen war. Durch die tolerante Religionspolitik der polnischen Mächte wurde das grenznahe Wschowa zu einem Zufluchtsort für die Welle religiöser Flüchtlinge aus verschiedenen teilen Europas. Der Zustrom hochqualifizierter Handwerker, besonders aus den deutschen Herzogtümern, aus Schlesien und den Niederlanden bewirkte eine bedeutende wirtschaftliche und kulturelle Belebung. (8kB)
       Die Stadt begann sich rasch zu erweitern. Im 17. Jh. 1633 baute der damalige Starost Hieronim Radomicki außerhalb der Schutzmauer die Neue Stadt, die nach zwei Jahren bereits 88 Häuser hatte. 1642 erhielt das Neue Wschowa das Magdeburger Stadtrecht. Es besaß separate Stadtselbstverwaltung, Rathaus, Krankenhaus, Friedhof und Schule.
       Außer der städtischen Präge war hier in den Jahren 1588-1662, die Präge der Krone tätig. In Wschowa eben ließ sich im 17. Jh. der deutsche Münzer Andreas Tymff nieder, der die Münze, die im Volksmund "Tymf" genannt wurde, prägte.
       Am 13. Februar 1706 r., schlugen, während des Nordkrieges zwischen Dêbowa £êka und Osowa Sieñ die schwedischen Truppen von General Karl Renskjöld, in einem verbissenen Kampf die fast doppelt so große sächsisch - russische Armee.
       Während der herrschaft von August II. und August III. (aus der sächsischen Dynastie der Wettiner) wurde Wschowa zur zweiten Hauptstadt Polens. In der Stadt fanden Sitzungen des Senats der Republik statt (die erste 1699), zweimal (1773 und 1755) wurde hier die türkische Gesandschaft empfangen.
       Von der Bedeutung der Stadt in der Zeit der I. Republik Polen zeugt ihre Position unter anderen Stadtzentren. Nach dem Gesetz über den Einzug der Herdsteuer aus dem Jahre 1775 gehörten zur ersten Klasse der Städte nur Warszawa und zur zweiten Klasse Kraków, Poznañ und Wschowa.
       Als Wschowa im Jahre 1793 an Preußen fiel (als Ergebnis der II. Teilung Polens), verlor es mit der Zeit an Bedeutung. Trotz einer Reihe von wertvollen wirtschaftlichen Initiativen (Bau der Eisenbahnlinie, Zuckerfabrik, Textilfabrik usw.) erhielt Wschowa seinen alten Glanz nicht züruck und wurde zu einem preußischen Provinzstädtchen. Im Zweiten Weltkrieg befanden sich auf dem Gebiet der Stadt Gefangenenlager.
       In den Jahren 1836 - 1837 wurde eine Landstraße gebaut, die Wschowa mit G³ogów und Poznañ verband und 1913 wurde eine Linie nach S³awa in Gang gesetzt. In dieser Zeit entstanden auch die Industriebetriebe, 1843 wurde die Tuchfabrik eröffnet und 1881 begann das Zuckerwerk ihre Tätigkeit.
        Am 31. Januar 1945 nach 152 Jahren wurde Wschowa wieder zum Teil des polnischen Staates.



Der kulturelle europäische Nachlaß in Wschowa(2kB)
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